§ 55 BauGB, Umlegungsmasse und Verteilungsmasse
Paragraph Baugesetzbuch

(1) Die im Umlegungsgebiet gelegenen Grundstücke werden nach ihrer Fläche rechnerisch zu einer Masse vereinigt (Umlegungsmasse).


(2) Aus der Umlegungsmasse sind vorweg die Flächen auszuscheiden und der Gemeinde oder dem sonstigen Erschließungsträger zuzuteilen, die nach dem Bebauungsplan festgesetzt sind oder aus Gründen der geordneten städtebaulichen Entwicklung zur Verwirklichung der nach § 34 zulässigen Nutzung erforderlich sind als

1.
örtliche Verkehrsflächen für Straßen, Wege einschließlich Fuß- und Wohnwege und für Plätze sowie für Sammelstraßen,
2.
Flächen für Parkplätze, Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätze und Anlagen zum Schutz gegen schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, soweit sie nicht schon Bestandteil der in Nummer 1 genannten Verkehrsanlagen sind, sowie für Regenklär- und Regenüberlaufbecken, wenn die Flächen überwiegend den Bedürfnissen der Bewohner des Umlegungsgebiets dienen sollen.
Zu den vorweg auszuscheidenden Flächen gehören auch die Flächen zum Ausgleich im Sinne des § 1a Absatz 3 für die in Satz 1 genannten Anlagen. Grünflächen nach Satz 1 Nummer 2 können auch bauflächenbedingte Flächen zum Ausgleich im Sinne des § 1a Absatz 3 umfassen.


(3) Mit der Zuteilung ist die Gemeinde oder der sonstige Erschließungsträger für von ihnen in die Umlegungsmasse eingeworfene Flächen nach Absatz 2 abgefunden.


(4) Die verbleibende Masse ist die Verteilungsmasse.


(5) Sonstige Flächen, für die nach dem Bebauungsplan eine Nutzung für öffentliche Zwecke festgesetzt ist, können einschließlich der Flächen zum Ausgleich im Sinne des § 1a Absatz 3 ausgeschieden und dem Bedarfs- oder Erschließungsträger zugeteilt werden, wenn dieser geeignetes Ersatzland, das auch außerhalb des Umlegungsgebiets liegen kann, in die Verteilungsmasse einbringt. Die Umlegungsstelle soll von dieser Befugnis Gebrauch machen, wenn dies zur alsbaldigen Durchführung des Bebauungsplans zweckmäßig ist.


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PDF Dokumente zum Paragraphen

BauGB - Bayern.Recht

http://www.gesetze-bayern.de/Content/Pdf/BayVwV96886?all=True
Erschließungsträger Beteiligter im Umlegungsverfahren.2Das Ersatzland muss der Sollzuteilung derjenigen Beteiligten entsprechen, denen es zugeteilt werden soll.3Eigentümer, die Flächen einbringen, für die nach dem Bebauungsplan eine Nutzung für öffentlic

Auszug BauGB - Stadt Bergisch Gladbach

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Flächennutzungsplan

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Präambel. Aufgrund des 5 1 Abs. 3 und des 5 10 Abs. 1 des Baugesetztarches (BauGB) in der. Fassung vorn 27.03.1997 (BGBL. l S. 2141, ber. 1993 S. 137) i. d. z. Zf. gelbnden. Fassung auf Grund der 55 56 und 88 Der Nds. Bauordnung vorn 13.07.1995 (Nds. GVB

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BPlan Nr. 55 - 1. Änderung - Markt Mering

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Der Entwurf der Bebauungsplanänderung Nr. 55, bestehend aus der Planzeichnung mit Textteil, Begründung und Umweltbericht, jeweils in der Fassung vom 22.09.2017, liegt im Markt Mering in der Zeit vom 05. Oktober 2017 bis einschließlich 20. Oktober 2017 ge


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  • Verortung im BauGB

    BauGBErstes Kapitel Allgemeines Städtebaurecht › Vierter Teil Bodenordnung › Erster Abschnitt Umlegung › § 55

  • Zitatangaben (BauGB)

    Periodikum: BGBl I
    Zitatstelle: 1960, 341
    Ausfertigung: 1960-06-23
    Stand: Neugefasst durch Bek. v. 3.11.2017 I 3634

  • Hinweise zum Zitieren

    Als Referenz auf das BauGB in einer wissenschaftlichen Arbeit

    § 55 BauGB
    § 55 Abs. 1 BauGB oder § 55 Abs. I BauGB
    § 55 Abs. 2 BauGB oder § 55 Abs. II BauGB
    § 55 Abs. 3 BauGB oder § 55 Abs. III BauGB
    § 55 Abs. 4 BauGB oder § 55 Abs. IV BauGB
    § 55 Abs. 5 BauGB oder § 55 Abs. V BauGB

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